Das Logo von nightride.com

English version below 🇬🇧

Liebe Freunde der Nachtreisen

Zuerst ein kleiner Reminder zur grossen Interrail- und Eurail-Aktion: Nur noch heute bis 10 Uhr gibt's die Pässe mit einem unschlagbaren Rabatt von 25%. 

Das Tolle: Ihr könnt die Pässe bis zu elf Monate nach dem Kaufdatum aktivieren. Wie gehabt könnt ihr diese bei uns kaufen – möglich gemacht durch unseren Partner AllAboard. Bei AllAboard habt ihr den grossen Vorteil, dass ihr euren Pass zu 100% stornieren könnt. Ohne Angabe von Gründen. Wir wissen es aus eigener Erfahrung und garantieren deshalb: Das funktioniert problemlos und sorgenfrei.

Wie in einer SardinenbĂĽchse

Ganz so bildhaft gesprochen beschreibt unser Gastautor Sebastian Wilken von der Zugpost die Zustände im Snälltåget zwar nicht. Aber eng ist es schon in so einem vollen 6er-Abteil. Er wundert sich in seinem Erfahrungsbericht, wieso das private Nachtzugunternehmen aus Schweden nicht wenigstens 4er-Abteile anbietet. Warum die lange Fahrt von Berlin nach Stockholm doch lohnenswert ist und was Snälltåget richtig gut macht, erfahrt ihr in unserem Blog.

Die Wagen von Snälltåget am Bahnhof von Malmö

Der Snälltåget ist einer von zwei Nachtzügen, der Deutschland aktuell mit Schweden verbindet. Ein Dritter wäre im kommenden April dazu gekommen, wenn das Schweizer Parlament nicht im letzten Moment die Subventionen gestrichen hätte. Und damit zu den Nachtzug-News.

Es tut sich was auf dem Nachtzug-Markt

Diese haben sich in den letzten Tagen und Wochen förmlich überschlagen. Einerseits die erwähnte Klatsche für die Schweizer Bundesbahnen (SBB), die ihren neuen Euronight "Aurora" von Basel über Kopenhagen nach Malmö absagen müssen, weil die Subventionen doch nicht die Sparwut der Schweizer Politik überlebt haben. Damit geht ein jahrelanges Seilziehen zu Ende (mehr zur ganzen Geschichte hier). Vor einem Jahr sah es noch gut aus, es war von 30 Millionen Schweizer Franken Unterstützung jährlich die Rede. Diese wurden dann scheibchenweise auf 10 Millionen pro Jahr reduziert. Die SBB dachten sich danach ein Konzept aus, das aus ihrer Sicht überzeugend war: Eine Verbindung zwischen der Schweiz, Süddeutschland und Skandinavien wäre wegen der vergleichbaren Kaufkraft in beide Richtungen interessant.

Der hohe Bedarf an Subventionen – in den Medien setzte sich die magische Zahl "200 Franken pro Ticket" fest – gab jedoch von Anfang an zu reden. Da das Schweizer Parlament aktuell lieber den inländischen Weinbau (mit der gleichen Höhe an Geldern) unterstützt, war das Aus für die klimafreundliche Alternative zum Flieger irgendwie vorprogrammiert. Ironischerweise fliesst das "eingesparte" Geld nicht irgendwie zurück an die Steuerzahlenden, sondern in die Erforschung von neuen Flugtreibstoffen (SAF). 

Einen Tag später dann der nächste Knall: Das private Startup European Sleeper kündigt eine neue Linie aus den Benelux-Ländern nach Mailand an. Mit Zwischenhalt in Köln, Bern und Brig. Der Zug soll bereits im Juni nächsten Jahres starten. Salopp gefragt: Bringt ein genossenschaftliches Unternehmen fertig, was politisch aktuell kaum durchsetzbar ist? Eine lesenswerte Einschätzung dazu liefert Jon Worth. Derselbe Bahnexperte äussert sich auch zu den gestrichenen Subventionen für Malmö.

Übrigens hat European Sleeper gerade gestern den Ticketverkauf für den geretteten Nachtzug von Paris nach Berlin gestartet. Die Preise könnt ihr selbstverständlich auch bei uns vergleichen.

Enttäuschung und Hoffnung geben sich beim diesjährigen Fahrplanwechsel also die Hand. Was sonst noch alles verändert, lest ihr in unserer kürzlich aktualisierten Übersicht.

Vorweihnächtliche Grüsse wünschen
Timo, Nik und Fabian
GrĂĽnder von nightride.com

--

Dear friends of night journeys

First, a quick reminder about the big Interrail and Eurail promotion: Only until today 10 AM are the passes available with an unbeatable 25 % discount.

The great thing: You can activate the passes up to eleven months after the purchase date. As usual, you can buy them from us, made possible through our partner AllAboard. With AllAboard you have the big advantage that you can cancel your pass 100 % risk‑free. Without giving any reasons. We know it from our own experience and therefore guarantee: It works smoothly and worry‑free.

Like sardines in a can

While not describing the conditions on Snälltåget in such vivid detail, our guest author Sebastian Wilken from Zugpost does paint a picture of how cramped a full six‑person couchette compartment can feel. In his review he wonders why the Swedish private night‑train operator doesn’t at least offer four‑person compartments. Why the long journey from Berlin to Stockholm is still worthwhile and where Snälltåget fares really well, you’ll discover that in our blog.

The carriages of Snälltåget at Malmö station

The Snälltåget is one of two night trains that currently connects Germany with Sweden. A third would have been added in the coming April if the Swiss parliament hadn’t cancelled the subsidies at the last minute. Thus now for the night train news.

Something’s happening in the night train market

The developments have practically piled up over the past few days and weeks. On the one hand there’s a slap for the Swiss Federal Railways (SBB), which have to cancel their new Euronight “Aurora” that would have run from Basel via Copenhagen to Malmö, because the subsidies didn’t survive the Swiss government’s austerity drive. That brings a years‑long tug‑of‑war to an end. A year ago things looked better; there was talk of CHF 30 million in annual support. That amount was then trimmed piece by piece down to CHF 10 million per year. After that, the SBB devised a concept they considered convincing: a connection between Switzerland, southern Germany and Scandinavia would be attractive in both directions because of comparable purchasing power.

The high demand for subsidies – the media latched onto the “magic number” of 200 francs per ticket – has been a talking point from the start. Since the Swiss parliament currently rather prefers to back domestic wine production (with the same amount of money), the outlook for a climate‑friendly alternative to flying was almost foreseeable. Ironically, the “saved” money isn’t funneled back to taxpayers but goes into research on new aviation fuels (SAF).

A day later came the next bombshell: the private startup European Sleeper announced a new line from the Benelux countries to Milan, with intermediate stops in Cologne, Bern and Brig. The train is slated to start running in June next year. Put bluntly: can a cooperative company deliver something that is currently politically hard to achieve? Jon Worth provides a worth‑while assessment of this. The same rail expert also comments on the withdrawn subsidies for Malmö.

By the way, the same European Sleeper just yesterday launched its ticket sales for the rescued night train from Paris to Berlin. You can, of course, compare the prices on our platform.

Disappointment and hope thus shake hands in the annual timetable change. You can read about all the novelties in our recently updated overview.

With pre‑Christmas greetings,
Timo, Nik, and Fabian
Founders of nightride.com

 

 

Fragen? Lob, Kritik? Schreib uns eine Mail: info@nightride.com!
Questions? Praise, criticism? Write us an email: info@nightride.com!